Sobald du anfängst für deine Kunden Content zu generieren, wirst du garantiert auf folgende Gedanken kommen.
„Wenn ich mein gesamtes Wissen kostenlos rausgebe, werden meine Kunden noch bei mir buchen?“
„Vielleicht sollte ich das wertvolle Wissen zurückhalten und nur 0815 Inhalte bringen?“
„Am besten gebe ich überhaupt nichts kostenlos raus…“

Doch das ganze sind nur Trugschlüsse und sind meistens leider nur Ausreden damit du nicht ins Handeln kommen musst.
Denn Contenterstellung ist nunmal eine Arbeit die getan werden muss.

Also gehen wir nun Punkt für Punkt durch warum du dich noch am besten heute mit neuen Content auseinandersetzen solltest.

Kann man zuviel Content geben?

Hier gibt es eine klare Antwort und die lautet… NEIN!

Denn je mehr du dich mit einem Thema beschäftigst desto mehr wirst du auch über dieses Thema lernen. Du wirst also alleine bei der Erstellung von weiteren Inhalten (wie Videos, Texte und auch Graphiken) zum immer besseren Experten werden. Und in der Regel reicht es schon das du deinen Kunden ein paar Schritte voraus bist, um Ihnen den richtigen Weg aufzeigen zu können.

Außerdem schafft jedes Content-Piece deinen Lesern das Gefühl dich besser kennenzulernen.

Es schafft das notwendige Vertrauen ehe sie bei dir ein Gespräch oder ein Coaching buchen werden.

Was passiert wenn ich den wertvollen Inhalt zurückhalte?

Wenn du jetzt auf die Idee kommen solltest, nur die oberflächlichen Themen anzuschneiden wirst du auf folgendes Problem stoßen.

Deine Zielgruppe und Leserschaft ist zwar bei deinem Content beschäftigt und gibt vielleicht auch etwas Feedback dazu, aber du hilfst ihnen nicht wirklich weiter. Nach einiger Zeit werden sie wieder weiterziehen und jemanden suchen der bei ihren Problemen wirklich helfen kann. Denn sie sehen nur einen Bruchteil deiner Expertise. Warum sollten sie also das Risiko eingehen und sich für deine Dienstleistung oder Beratung zu entscheiden, wenn jemand anderes anscheinend mehr dazu weiß.

Wenn du dennoch nicht alles rausgeben willst

Solltest du trotz aller Argumente nicht dein gesamtes Wissen teilen wollen, ist es dein gutes Recht. Du kannst den Rest deines Wissens aber dennoch so in Artikeln erwähnen das die Leute merken das du dieses Thema auch beherrschst. Denn manchmal würde eine gute Erklärung ewig dauern und es reicht zu erwähnen das das gesamte Thema nun endgültig den Rahmen sprengen würde.

Wenn du regelmäßig auf solche Probleme stoßt ist es Zeit die Probleme deiner Kunden 1zu1 zu lösen.

Bekommt man noch Kunden wenn man soviel kostenfreien Content rausgibt?

„Wenn ich jetzt allerdings mein gesamtes Wissen teile… werde ich dann überhaupt in der Lage sein Kunden zu bekommen?“

Und auch hier wieder eine eindeutige Antwort: JA!

Denn wenn man von dieser Denkweise ausgeht, würde niemand einen Coach oder Berater benötigen. Es gibt zu allem bereits Inhalte, Anleitungen und noch mehr Content. Woran die Menschen wirklich scheitern ist die Implementierung der Lösung in ihrem Leben. Oder bist du bereits super durchtrainiert, hast deinen Traumkörper, die perfekte Beziehung und verdienst fünfstellig jedes Monat… wo doch alles so leicht ist.

Was deine eigentliche Aufgabe als Coach oder Experte ist (Arbeit mit Kunden) not a passive income

Deine Kunden brauchen individuelle Hilfe. Sie brauchen einen Coach der sich für ihre Probleme Zeit nimmt und ihnen zeigt wie genau sie es auch schaffen können. Mit den alltäglichen Problemen und Herausforderungen.

Und das ist auch deine eigentliche Aufgabe als Coach oder Experte. Die Arbeit direkt mit deinen Kunden.
Nicht das erstellen eines Videokurses. Das erstellen einer ganzen Akademie (nachdem du nur eine Woche an deinem Content gearbeitet hast).
Auch nicht wie du sofort von deinem passiven Einnahmen leben kannst.

Sondern das du anderen 1zu1 oder in kleinen Gruppen bei ihren Problemen helfen kannst.

Wenn du jetzt bereits darüber nachdenkst wie du nicht mehr aktiv arbeiten musst, dann ist diese Arbeit nicht die richtige für dich. Du musst dafür brennen anderen Menschen helfen zu wollen. Nicht die Einnahmen, sondern der Mehrwert sollte im Mittelpunkt stehen.

Also… wie kannst du deinen zukünftigen Kunden weiterhelfen?