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Warum ich angefangen habe meinen Opel Corsa zum Minicamper umzubauen

Und die wahrscheinlich wichtigste Frage die ich mir zu Anfang gestellt habe. Aber gehen wir erst einen Schritt zurück.

Seit über einem Jahr verfolge ich meinen Freund auf YouTube wie er angefangen hat sein Auto zu einem MiniCamper umzubauen. Er reist durch ganz Deutschland und hat sogar den kompletten Winter auf den kanarischen Inseln verbracht, um der kalten Jahreszeit zu entkommen. Mit einem relativ geräumigen Dacia Dokker war es auch sehr wohl möglich, alles was er dafür benötigt unter zu bekommen.

Ich gönnte es ihm von ganzen Herzen sein Projekt umzusetzen und fiebere bei jedem seiner Videos mit… doch etwas nagte an mir… war es Neid? Oder doch der einfache Wunsch das ich so etwas auch wollte?
Die Freiheit Abenteuer zu erleben… Spontan wegzufahren… Doch ich redete mir ein das ich das nicht machen kann… weder finanziell noch organisatorisch… immerhin habe ich einen kleinen Berg Schulden, ein viel zu kleines Auto und auch jedes zweite Wochenende meine Kinder hier… Wie sollte ich das nur machen… vorallem mit dem winzigen Opel Corsa.
Meine Ausreden waren stark genug, so dass ich eine zeit lang nicht darüber nachdenken musste. Ich lenkte mich mit allerlei Sachen so gut es ging ab.

Irgendwann wurde der Drang, es dennoch zu probieren, zu groß!
Ich packte mein (viel zu kleines) Auto und fing an die Kindersitze auszubauen. Ich klappte die Rückbank um und machte einen Test ob die Liegefläche für mich genügen könnte. Es war etwas eng, aber zu meiner eigenen Überraschung stellte ich fest… Es wird klappen! Der Platz reicht tatsächlich aus, das ich gemütlich in meinen Auto schlafen konnte. (Immerhin bin ich nur riesige 1,71m)

Sollte dieser Platz ausreichen um im Auto gemütlich zu schlafen?

Das Projekt konnte endlich starten.

Schon am folgenden Nachmittag schnappte ich alles was ich brauchte um durchzustarten. Ich baute die Kindersitze nochmals aus und reinigte das Auto von innen (der Winter hatte seine Spuren hinterlassen ^^).
Danach ging es mit Maßband, Zettel und Stift bewaffnet ins Auto. Die benötigten Bodenplatten mussten ausgemessen und besorgt werden, denn die umgeklappte Rückbank war etwas höher als der Kofferraum.
Gut das der Baumarkt genau um die Ecke liegt und dort ließ ich mir gleich die 12mm starken Siebdruckplatten aufs richtige Maß zurechtschneiden.
Als Untergestell besorgte ich mir 15cm hohe Holzboxen (eigentlich sollten diese nur ein Provisorium sein, aber ich bin sehr mit ihnen zufrieden) welche ich als stabile Unterlage verwendete, aber auch um den benötigten Stauraum zu schaffen.
Anschließend ging es weiter zu Ikea, damit ich mir eine gemütliche, aber auch kostengünstige Matratze besorgen konnte.

Am wichtigsten ist es aber für mich, dass ich das Auto schnell und einfach wieder zurückbauen konnte.
So kam es das ich die Platten nochmals durchschneiden ließ, damit alle Einzelplatten problemlos in den Kofferraum passten. Ja ich muss zugegeben… Ich bin etwas tragefaul. :p
Aber lieber eine gut durchdachte Lösung, als danach alles immer von A nach B tragen zu müssen.

Somit war der erste, aber wichtigste Teil des Umbaus ein voller Erfolg!

Die bereits zugeschnittenen Siebdruckplatten passen perfekt!

Die Sitz- und Liegefunktion

Einfache 15cm hohe Holzboxen als Unterkonstruktion sorgen für Stabilität

Matratze raus, Platten und Boxen in den Kofferraum, Kindersitze rein!

Rückbau in wenigen Minuten!

der weitere Ausbau kann nun folgen!

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