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Was waren für mich die Gründe mit dem Minimalismus anzufangen?

Seien wir mal ehrlich… Wir alle lieben es neue Sachen zu kaufen. Es begeistert uns… Es beschäftigt uns… Es macht uns glücklich…
nur die Frage ist wie lange? Macht uns wirklich der Kauf glücklich? Aber warum fühl ich mich danach immer trotzdem wieder genau so leer?

Im Endeffekt wollen wir alle nur glücklich sein, das Problem dabei ist, das wir nicht wissen wie wir glücklich werden können.
Genau aus diesem Grund fangen wir an uns abzulenken und jagen den kurzen Glücksmomenten nach. Aber in Wahrheit müssen wir nur unsere wichtigsten Bedürfnisse stillen um wirklich glücklich zu sein.
Eine bereichernde Partnerschaft, genug Geld damit wir uns keine Sorgen machen müssen, Zeit für uns selbst, ein gesunder Körper und noch so einiges… doch leider schaut es in der Wirklichkeit nicht oft so rosig aus. Rechnungen drücken unser Konto regelmäßig in die Überziehung… Der Partner (wenn überhaupt vorhanden) nörgelt an einem rum… Die 20te Packung Chips hat dafür gesorgt das wir wieder mit Sodbrennen nicht einschlafen können und auch sonst haben wir nie gefühlt Zeit für etwas was uns wirklich wichtig ist.
Dies ist genau der Grund warum wir anfangen unseren Stress zu kompensieren. Wir können schlichtweg nicht anders mit unserem Stress umgehen, wenn unsere grundlegenden Bedürfnisse nicht erfüllt werden.

Ich habe für mich festgestellt das es mich schlichtweg nicht glücklich macht, wenn ich neue Sachen kaufe.
Auch brauche ich nicht die passenden Küchenhelfer für jedwede Situation, sondern oft reicht mir einfach ein Messer und ein Brett um das meiste zu machen.
Richtig gemerkt habe ich den positiven Effekt des Minimalismus, als ich anfing auszumisten. Also alles was ich überhaupt nicht mehr brauche zu entsorgen, zu verschenken oder zu verkaufen.
Nur noch das zu behalten was mich glücklich macht oder ich für den Alltag oder besondere Situationen benötige.

Nein… Das bedeutet nicht das ich jetzt in einer leeren Wohnung lebe. Aber es ist reduziert auf das was für mich wichtig ist.
Minimalismus ist eine Art Lebenstil in dem du dir deine eigenen Regeln machst. Du legst dir selbst fest, wieviel genug ist. Was du unbedingt besitzen willst und was nicht.
Ich habe aufgehört Sachen (die mir nicht gefallen) zu behalten, nur weil ich diese geschenkt bekommen habe.
Ich habe auch aufgehört Sachen zu kaufen oder zu behalten, nur weil ich diese vielleicht irgendwann einmal brauchen könnte. Vielleicht nächstes Schaltjahr wieder?

Weitere Vorteile die ich extrem am Minimalismus lieben gelernt habe sind:
Ich habe mehr Geld übrig für Sachen und Erlebnisse die mir gut tun.
Ich muss weniger in meiner Wohnung putzen, da auch weniger verstaubt.
Meine Psyche ist wesentlich ruhiger, weil sich mir nicht alles aufdrängt oder danach schreit benutzt zu werden.
Ich bin glücklicher seitdem ich mich auf das konzentriere was mir wirklich wichtig ist.

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