• Wie du deine Leidenschaft zum Business machst - Teil 2

    Der Aufbau von deinem Business

Der Kern deines Business

Der Kern deines Business ist der wichtigste und zentralste Punkt. Alles sollte sich darauf beziehen und je stärker dieser Kern ist, desto erfolgreicher wirst du sein. Egal ob Online- oder Offline-Unternehmen, Dienstleistung oder Affiliate Business.

Wir gehen nämlich meist nur aus 2 Gründen ins Internet: Entweder haben wir ein akutes Problem, das wir lösen möchten, oder wir wollen unterhalten werden.

Doch was macht diesen Kern aus?

Es gibt zwei verschiedene Ansätze, die ich mit dir betrachten möchte:

Probleme lösen

Dein Unternehmen hat sich als Ziel gesetzt, ein oder mehrere bestimmte Probleme zu lösen. Ein Problem ist eine Frage, auf die man noch keine Antwort hat.

Diese 7 Schritte könnten ein erster Ansatz für dich sein:

  1. Was ist das Problem?
  2. Akzeptiere das Problem so wie es ist.
  3. Wie sollte es im idealen Fall sein?
  4. Was bist du bereit dafür zu geben?
  5. Welche Möglichkeiten gibt es, das Problem zu lösen?
  6. Welche davon ist die beste Möglichkeit?
  7. Wie kann ich dabei am meisten Spaß haben?

Unterhaltung bieten

Dein Unternehmen will die Menschen unterhalten, informieren und bei Laune halten. Zum Beispiel mit News, Infos, Ratgebern, Videos oder Comics. Natürlich gibt es noch viel, viel mehr Möglichkeiten.

Dein Pitch

Was ist ein Pitch?

Der Pitch ist dazu da, deine potentiellen Kunden und Investoren darüber zu informieren, was du machst, und sie zu überzeugen, in deine Produkte oder deine Dienstleistung einzusteigen. Aber auch, um deine Energie auf ein bestimmtes Ziel zu fokussieren.

Elevator Pitch

Beim Elevator Pitch (“Aufzugspräsentation”) handelt es sich um die kürzeste Präsentationsart des Pitchens. Hier geht es darum, innerhalb kürzester Zeit einen zusammenfassenden und informativen Überblick deiner Geschäftsidee bzw. deines Startups zu präsentieren, um Investoren von der Idee zu überzeugen.

Die Bezeichnung Elevator Pitch stammt daher, dass junge Unternehmer früher oft nur in kurzen Aufzugsfahrten die Möglichkeit hatten, erfolgreiche Geschäftsleute von ihren Ideen zu überzeugen. Auch heute noch hat man meist nur wenige Sekunden Zeit, das Interesse eines potentiellen Investors zu wecken. Beim Elevator Pitch werden daher auch keine zusätzlichen Unterlagen oder Präsentationen (Keynote, Power Point, etc.) verwendet. Denn sie würden unter solchen Bedingungen eher hinderlich als hilfreich sein.

Startup Pitch

Bei einem herkömmlichen Pitch, der zeitlich nicht so stark begrenzt ist wie der Elevator Pitch, dienen meist Präsentationen als zusätzliche Hilfsmittel. Auch die Darstellung auf der eigenen Website oder auf Kickstarter kommt in Frage. So können die Geschäftsidee und ihre Zusammenhänge besser dargestellt werden. Zwar steht für die Präsentation mehr Zeit zur Verfügung, doch macht es auch hier Sinn, den Pitch eher kurz als zu lange zu halten. Denn viele Investoren hören dutzende Präsentationen am Tag und müssen sich auf jeden einzelnen Pitch konzentrieren. Die Aufmerksamkeitsspanne ist daher dann meist nach wenigen Minuten erschöpft.

Was bedeutet das konkret?

Auf meiner Seite will ich ein Problem lösen und zwar:

ich zeige dir, wie du das Leben aufbaust das du verdienst!

Folgende Schritte könnten dir dabei helfen, deinen Pitch zu finden:

  • Einstieg: Wer bist du und warum bist du dafür geeignet?
  • Problem: Welches Problem versuchst du zu lösen? Wer ist davon betroffen?
  • Lösung: Wie willst du das Problem lösen? Mit welchen Produkten, Dienstleistungen oder Ähnlichem?
  • Wettbewerbsvorteil: Was macht dich besonders und was ist dein USP (unique selling point)?
  • Kennzahlen: Wie vielen hast du bereits geholfen? Was hast du damit eingenommen?
  • Vertrauen: Gibt es bereits Rezensionen über dich?
  • Markt: Wie sieht das potentielle Marktwachstum aus? Welchen Markt bedienst du?
  • Business Model: Wie planst du deinen Umsatz zu generieren?
  • Team: Bist du allein unterwegs oder im Team?
  • Investment: Wie viel musst du investieren, um dein Ziel zu erreichen?

Die Infrastruktur

Jetzt geht´s um die Technik, mit welcher deine Onlinepräsenz aufgebaut wird. Ich zeige dir anhand von meinen verwendeten Mitteln, wie auch du es ohne große Probleme aufziehen kannst.

Diese Liste ist nicht komplett, zeigt dir aber das Essentielle für den Start.

Der Blog, der Webspace und die Domain

Es gibt zahlreiche Blogsysteme. Manche sind leichter und manche sind schwerer einzurichten. Ich habe mich für WordPress entschieden, über den Anbieter von All-Inkl*. Hier erhältst du für wenig Geld folgendes Starterpaket, welches auf jeden Fall genügt:

  • 3 Domains deiner Wahl
  • Webspace mit 50GB Speicher
  • Programme wie WordPress (Blog) oder PHP (Forum) sind automatisch installierbar und das ohne großen Aufwand oder Vorkenntnisse.

Das Theme

Das Theme beschreibt die grafische Oberfläche deines Blogs und ist essentiell für den Erfolg deiner Seite.

Du kannst natürlich für den Start eines der kostenlosen Themes wählen und versuchen, dieses so anzupassen, bis es dir gefällt, oder du holst dir für einen einmaligen Preis das Theme „Enfold“, welches extrem vielseitig ist. Ich finde das Preis-Leistungsverhältnis einfach genial, denn dieses Theme bietet dir alles, was du brauchen wirst.

Hier geht’s zu Enfold auf Envato.

Die Plugins

Plugins sind kleine Erweiterungen für deinen Blog, welche neue Funktionen bieten. Es gibt unwahrscheinlich viele, aber nur wenige davon benutze ich wirklich. Folgende drei kann ich dir ans Herz legen:

  • Jetpack als Analysetool.
  • Duplicate Post, um einfacher ganze Seiten oder Blogbeiträge zu kopieren.
  • Woocommerce, um einen sehr stilsicheren und einfachen Onlineshop einzurichten.

Das E-Mail-Marketing mit Autoresponder

Von Anfang an solltest du auch eine eigene E-Mail-Liste aufbauen. Denn auch wenn du dich eher auf Facebook- oder Pinterest-Marketing konzentrierst, hat das E-Mail-Marketing einen entscheidenden, großen Vorteil gegenüber jeder anderen Werbemöglichkeit:

Die Liste gehört dir alleine und kann nicht über einen Algorithmus geändert werden. Außerdem geben dir deine Kunden mit ihrer E-Mail-Adresse nicht nur das Recht, ihnen privat und ganz direkt zu schreiben, sondern sie zeigen dir damit auch, dass sie ernsthaft Interesse an deinen Produkten / Dienstleistungen haben.

Als Anbieter kann ich dir Mailchimp ans Herz legen, da dieser nicht nur zum Start kostenlos ist (bis zu 2000 Newsletter-Abonnenten), sondern auch gleich Funktionen wie den Auto-Responder nun kostenlos mit anbietet.

Die sozialen Netzwerke

Natürlich könntest du deinen Blog auch ohne die sozialen Netzwerke nutzen, aber du würdest somit auch ein gute und günstige Möglichkeit verpassen, Reichweite aufzubauen.

Allerdings rate ich dir, dich auf maximal 1 oder 2 verschiedene Kanäle zu spezialisieren. Denn sonst verlierst du schnell den Überblick und Kundenanfragen könnten unnötig lange in den Inboxen steckenbleiben.

Das Impressum, die AGBs und der Datenschutz

Das eingefügte Impressum und die Datenschutzhinweise sind für jede Seite gesetzlich vorgeschrieben und müssen komplett, korrekt und gut sichtbar platziert sein. Auch die AGB sind für Shops Pflicht. Ansonsten droht eine Abmahnung, und die kann richtig teuer werden.

Ich nutze den Dienst von E-Recht24. Hier kannst du dir mit wenigen Klicks ein gültiges Impressum, allgemeine Geschäftsbedingungen und die Datenschutzhinweise erstellen.

Die Monetarisierung

Dein Projekt muss natürlich auch am Ende Geld für dich abwerfen und profitabel sein. Denn sonst könnte man es ja schlecht ein Businessmodel nennen und immerhin ist ja eines deiner Ziele, frei zu werden und das finanzielle Hamsterrad zu verlassen.

Aber welche Möglichkeiten gibt es hier, Geld zu verdienen? Ich zeige dir nur ein paar der vielen Möglichkeiten, die es gibt.

Partnerprogramme / Affiliate

Affiliate- oder Partnerprogramme bedeuten, dass man Produkte anderer Hersteller oder Anbieter bewirbt. Die bekanntesten sind Amazon, Affilinet und Digistore24. Aber auch viele normale Händler bieten mittlerweile gute Partnerprogramme an.

Wichtig hierbei ist, darauf zu achten, dass das Angebot auch zu deinem Auftritt passt und es eine ehrliche Empfehlung eines guten Produktes ist.

Bezahlte Werbung

Per Google Adsense oder Banner-/Link-Verkauf auf deiner Website kannst du ebenfalls Geld verdienen. Lästig hierbei ist, dass du weniger Kontrolle darüber hast, was angezeigt wird (außer du verkaufst händisch, was mehr Arbeit und Bekanntheit erfordert), und deine Kunden von deinen Angeboten abgelenkt werden.

Auch kritisch ist, dass du deine Leser mit den Links von deiner Seite auf eine andere Seite lenkst.

Eigene Produkte

Die lukrativste Art, Geld zu verdienen, ist, eigene Produkte anzubieten. Egal ob digital oder physisch. Diesen Weg solltest du definitiv anstreben, doch es wird einige Zeit ins Land ziehen, bis du dein erstes verkaufsfähiges Produkt hast.

Dienstleistungen

Eine direkte Art, Geld zu verdienen, ist, dass du deine Arbeitszeit als Dienstleistung anbietest.

Hierbei musst du natürlich darauf achten, dass du nicht den ganzen Tag arbeiten kannst und du Gefahr laufen kannst, dein nächstes Hamsterrad zu erschaffen.

Coachings / Webinare

Auch eine gute Möglichkeit, Geld zu verdienen, ist es, anderen etwas beizubringen. Entweder direkt 1to1 oder an eine größere Zuschauer-Gemeinschaft.

Premium Content / Membershipbereiche

Hier verkaufst du spezielle Inhalte oder Infos nur an Kunden, die bereit sind, dafür Gebühren zu zahlen. Anbieter wie Digistore24 oder Digimember können dir eine große Hilfe sein.

Spenden (Patreon)

Es gibt auch die Möglichkeit, Spenden deiner Kunden zu sammeln per Patreon. Hierbei bietest du deinen Followern spezielle Inhalte an, welche normale Kunden nicht zu sehen bekommen.

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Du siehst: Es gibt sehr viele Möglichkeiten, Geld zu verdienen.

Wie geht es weiter?

Hier geht es weiter zum dritten Teil der Serie.